NETZWERK B.O: inklusiv Angebot

Was bieten wir? Für wen? Wie läuft das ab?

Das NETZWERK B.O: inklusiv kann Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit den Pädagogen in den Schulen in folgenden Kernelementen fördern:

  1. Kompetenz- und Potentialanalyse
  2. Praktika vorwiegend in Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
  3. Einbindung aller Beteiligter im Prozess der Berufsorientierung
  4. Die Begleitung des Übergangs in das Arbeitsleben

Das NETZWERK B.O: inklusiv bündelt die verschiedenen fachlichen Kompetenzen der Fachdienste und richtet sein Angebot nach den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler. In den einzelnen Bereichen können folgende Angebote gemacht werden:

1. Kompetenz- und Potentialanalyse

Zum Beispiel:

  • Elemente aus dem Workshop „Ein Bild von mir“: Interessen, Stärken und Fähigkeiten, Zielfindung etc.
  • Biographie - Arbeit: Stationen, Weichenstellungen, Erfolge
  • Individueller Bewerbungsflyer /Training für Vorstellungsgespräche

 2. Praktika vorwiegend in Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Zum Beispiel:

  • Berufskundliche Informationen
  • Praktikum: Gemeinsame Akquise von Praktikumsbetrieben, Begleitung, Reflexion, Dokumentation, Auswertung und Planung nächster Schritte (gemeinsam mit den Pädagogen in den Schulen)
  • Betriebserkundungen: Vorbereitung, Durchführung und Auswertung
  • Peer Support durch Begegnungen mit „ExpertInnen für Arbeit“ (Projekt der HAA)
  • etc….

3. Einbindung aller Beteiligten im Prozess der Berufsorientierung

Zum Beispiel:

  • Durchführung und Auswertung von Berufswegekonferenzen
  • Infoveranstaltungen und individuelle Gespräche für und mit Lehrer_innen und Schulpädagog_innen, BO- und Inklusions-Beauftragten, Eltern etc.
  • Kooperation mit den Berater_innen der Agentur für Arbeit/Team Reha Ersteingliederung, dem HIBB (Fachreferent für Inklusion), AvDual, ESF Projekt „dual & inklusiv – Berufliche Bildung in Hamburg“
  • Vernetzung mit weiteren Akteuren im Übergang Schule – Beruf
  • etc.

4. Begleitung des Übergangs in das Arbeitsleben

Zum Beispiel:

  • Berufswegeplanung: Unterstützung bei der Reflexion und Dokumentation betrieblicher Erfahrungen und Planung nächster Schritte
  • Unterstützung des Übergangsmanagements von allgemeinbildenden in berufliche Schulen (BV oder AvDual)
  • Unterstützung des Übergangsmanagements von beruflichen Schulen in nachfolgende Maßnahmen, Ausbildung oder Arbeit
  • etc….

Für wen?

Die Beratung und Unterstützung durch das NETZWERK B.O: inklusiv wendet sich an Schülerinnen und Schüler (SuS) mit anerkannter Schwerbehinderung oder mit festgestelltem speziellem sonderpädagogischen Förderbedarf oder mit sonderpädagogischem Förderbedarf und vorliegendem diagnosegeleiteten Förderplan.

Das Projekt fördert Schülerinnen und Schüler der Abgangs- und Vorabgangsklassen folgender Hamburger Schulen:

Wie läuft das ab?

Die Unterstützung durch das NETZWERK B.O: inklusiv wird gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern an den Schulen umgesetzt. Jede Schule hat eine feste Ansprechperson im NETZWERK B.O: inklusiv.

Ablauf:

Erstkontakt: Projekt bei Schulleitungen/Abteilungsleitungen und BO-Beauftragten/ Koordinatoren vorstellen

Klärung: Wer sind die Ansprechpartner für BO an der Schule und welche BO-Konzepte und vorhandene Angebote gibt es bereits in den unterschiedlichen Schulen?

Entscheidung: Mit den Ansprechpartnern/Pädagogenteams abstimmen, welche Schülerinnen und Schüler für die Unterstützung infrage kommen, Anmeldung durch die Schule sowie Information und Einverständnis der Eltern

Abstimmung: Beratungs- und Unterstützungsbedarf für diese Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf BO-Angebote mit der Orientierung „allgemeiner Arbeitsmarkt“ ermitteln

Vereinbarung: Zusammenarbeit für das laufende oder nachfolgende Schulhalbjahr vereinbaren und planen

Umsetzung: Angebote in enger Zusammenarbeit mit den PädagogInnen an den Schulen und unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes umsetzen und auswerten

Sollte das NETZWERK B.O: inklusiv an einer Schule noch nicht aktiv sein, können Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern den Unterstützungsbedarf bei den jeweiligen Pädagogen in den Schulen anmelden. Die Lehrer und Pädagogen der Schule können dann mit den jeweiligen Ansprechpersonen im NETZWERK B.O: inklusiv Kontakt aufnehmen.

Für die Unterstützung durch das NETZWERK B.O: inklusiv werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Anmeldeformular
  • Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
  • Nachweis der Zugehörigkeit zu den vorgegebenen Zielgruppen